Brückenbauer seit 25 Jahren:   Der AK SCHULEWIRTSCHAFT Lichtenfels feierte sein                 25-jähriges Bestehen am 22.11.2019

 

Im Rahmen einer Feierstunde beging der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Lichtenfels am 22. November im großen Sitzungssaal des Landratsamtes sein 25-jähriges Bestehen. Die beiden Vorsitzenden des AK, Hartmut Büchner von der Sparkasse Coburg-Lichtenfels (Bereich Wirtschaft) und Christian Förtsch (Bereich Schule), Schulleiter der Albert-Blankertz-Schule Redwitz, freuten sich über den großen Zuspruch.

 

 

Hartmut Büchner zitierte zu Beginn aus dem damaligen Gründungsbericht des Obermain-Tagblatts mit der Überschrift „Neuer Brückenschlag zur Berufsbildung“. Als gesellschaftspolitische und pädagogische Aufgabe ersten Ranges habe damals Landrat Reinhard Leutner die genau vor 25 Jahren am 22. November 1994 an gleicher Stelle erfolgte Gründung des Arbeitskreises bezeichnet.

 

 

Landrat Christian Meißner betonte, dass der Arbeitskreis seit 25 Jahren einen kontinuierlichen Beitrag leiste, um den Dialog zwischen Schulen und Wirtschaft zu fördern. In den Anfangsjahren des Arbeitskreises sei es allerdings schwierig gewesen, eine Ausbildungsstelle zu bekommen. Heute würden junge Leute von den Unternehmen gesucht, sodass die Gewinnung von Fachkräften ein entscheidendes Thema für die Zukunft sei.

 

 

Unter den vielen Aktivitäten des Arbeitskreises nannte Meißner zuallererst die seit 1995 jährlich ausgetragene Ausbildungsmesse. Ein wichtiges Projekt sei auch der vom Landkreis initiierte und seit Jahren ausgelobte „Lichtenfelser AusbildungsLöwe“, mit dem diejenigen Ausbildungsbetriebe im Landkreis ausgezeichnet werden, die sich aktiv in herausragender Art und Weise um die Ausbildung ihrer Nachwuchskräfte kümmern und bei dessen Vergabe die zwei Vorsitzenden als Mitglieder der Jury beteiligt sind. Das vom AK ausgegebene Hausaufgabenheft sei bei den Schülern eine begehrte Broschüre. Wichtig sei auch die Organisation von Betriebserkundungen, um den Lehrkräften Einblicke zu geben, welche Möglichkeiten sich für die Schüler bieten. Die „Job-Rallye“, ein Projekt von Mittelschulen, Handwerksbetrieben und Arbeitskreis, solle Schüler und vor allem kleinere Handwerksbetriebe miteinander in Kontakt bringen.

 

 

Entscheidend sei für den Landkreis eine optimale Bildungsinfrastruktur, dass dies möglich sei, zeige die Auszeichnung „zertifizierte Bildungsregion“, die der Landkreis 2018 erhalten habe. Aktuell sei man auf dem Weg, „digitale Bildungsregion“ zu werden.

 

 

Auch die stellvertretende Geschäftsführerin der Geschäftsstelle des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Bayern, Pia Schwarz, hob hervor, dass der Arbeitskreis in den 25 Jahren viel bewegt habe. Im Rahmen einer umfassenden Netzwerkarbeit würden alle für das Thema Bildung schul- und branchenübergreifend an einem Tisch sitzen. In den vergangenen zehn Jahren sei der Arbeitskreis besonders erfolgreich gewesen. In Würdigung der herausragenden Leistungen für die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft während dieser Zeit wurden folgende Personen mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet: Roland Vogel, Sparkassendirektor und ehemaliger Vorsitzender für den Bereich Wirtschaft, der ehemalige Rektor der Herzog-Otto-Mittelschule, Wolfgang Fischer, als ehemaliger Vorsitzender des Bereichs Schule, der ehemalige Schulamtsdirektor Norbert Hauck und der damalige Pressesprecher Walter Partheymüller von der Sparkasse.

 

 

Nach einer kurzweiligen Interviewrunde, die von den beiden Vorsitzenden mit den ausgezeichneten Personen geführt wurde, ließ es sich auch Dr. Michael Pfitzner, Vorsitzender des fünf Jahre älteren AK SCHULEWIRTSCHAFT Kulmbach, nicht nehmen, zum Jubiläum zu gratulieren, hatte er doch bei der Gründung vor 25 Jahren die Patenschaft übernommen.

 

 

Abschließend stellte sich der erweiterte Vorstand des AK vor, der sich neben den beiden Vorsitzenden Hartmut Büchner und Christian Förtsch noch aus der Geschäftsführerin Cornelia Schaller, der Schulamtsdirektorin Stefanie Mayr-Leidnecker und dem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Sparkassenbetriebswirt Stefan Schneyer zusammensetzt. In seinem Schlusswort betonte Hartmut Büchner, dass sich der AK auch in Zukunft aktiv einsetzen werde.

 

 

Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte das Blasorchester der Herzog-Otto-Mittelschule Lichtenfels unter der Leitung von Florian Ebert.

 

 

November 2019: Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT stellt zwei neue Vorsitzende vor

Bei einem Pressegespräch im November 2019 wurden die beiden aktuellen Vorsitzenden des Arbeitskreises vorgestellt:

 

So stellte sich als neuer Vorsitzender für den Bereich Schule Christian Förtsch, Schulleiter der Albert-Blankertz-Schule in Redwitz, vor. Mit Beginn des neuen Schuljahres trat er die Nachfolge des im Juli 2019 in den Ruhestand verabschiedeten Rektors der Herzog-Otto-Mittelschule Lichtenfels, Wolfgang Fischer, an. Dieser hatte sich viele Jahre für den Arbeitskreis engagiert.

 

Schon seit zwei Jahren hat Hartmut Büchner, stellvertretender Unternehmensbereichsleiter für Firmenkunden der Sparkasse Coburg-Lichtenfels, den Vorsitz für den Bereich Wirtschaft inne. 2017 löste er den Sparkassendirektor Roland Vogel ab, der sich in seiner langen Amtszeit große Verdienste erwarb. Büchner betonte, dass er schon als Vorstandsmitglied der Wirtschaftsjunioren mit dem AK in Kontakt kam, dem er nun schon seit zehn Jahren angehört.

 

 

 

Der erweiterte Vorstand des AK SCHULEWIRTSCHAFT Lichtenfels v.l.n.r.: Hartmut Büchner (Vorsitzender Bereich Wirtschaft), Stefan Schneyer (PR), Cornelia Schaller (Geschäftsführerin) und Christian Förtsch (Vorsitzender Bereich Schule)
Der erweiterte Vorstand des AK SCHULEWIRTSCHAFT Lichtenfels v.l.n.r.: Hartmut Büchner (Vorsitzender Bereich Wirtschaft), Stefan Schneyer (PR), Cornelia Schaller (Geschäftsführerin) und Christian Förtsch (Vorsitzender Bereich Schule)

Verleihung des Ausbildungslöwen am 23.07.2019

Der Lichtenfelser Ausbildungslöwe wird vom Landrat des Landkreises Lichtenfels, Christian Meißner, sowie Sponsoren gestiftet und wird im 2-jährigen Turnus an heimische Unternehmen verliehen, die Spitzenleistungen im Bereich der Berufsausbildung erbringen.

 

Schirmherr für den Ausbildungslöwen 2019 war Bezirkstagspräsident Henry Schramm.

 

Die Gewinner im Jahr 2019 waren:

 

Kategorie „Beste Quote (quantitativ)“

  • bis 10 Beschäftigte: Kundendienstbüro Fiedler-Stettner, Lichtenfels
  • 11 bis 50 Beschäftigte: Dietz Baugesellschaft, Weismain
  • über 51 Beschäftigte: Best Western Kurhotel, Bad Staffelstein

Kategorie „Bestes Konzept (qualitativ)“

  • bis 10 Beschäftigte: keine Bewerbung
  • 11 bis 50 Beschäftigte: Hotel-Restaurant Erich Rödiger, Bad Staffelstein
  • über 51 Beschäftigte: Raab Baugesellschaft, Ebensfeld

CF

Landrat Christian Meißner mit allen geehrten Preisträgern
Landrat Christian Meißner mit allen geehrten Preisträgern

Premiere im Juli 2019: Erste „Job-Rallye“ im Landkreis Lichtenfels

Um Siebtklässlern der Mittelschulen direkt zu zeigen, welche Möglichkeiten sie in Handwerksbetrieben in verschiedenen Handwerksberufen haben, wollten Geschäftsleute und Lehrkräfte im Landkreis Lichtenfels neue Wege gehen: Sie führten erstmals das Projekt "Job-Rallye" im Kreis durch. Am 11. Juli 2019 bekamen insgesamt rund 100 Schülerinnen und Schüler in Bad Staffelstein (in zehn Betrieben) und Altenkunstadt (in sechs Betrieben) Einsicht in 16 Firmen und die Berufsbilder Friseur, Koch, Hotelfachmann, Fachangestellter für Bäderbetriebe, Bäcker, Konditor, Maurer, Fliesenleger, Schreiner, Steinmetz, Optiker, Einzelhandelskaufmann/-frau, Feinkostkaufmann/-frau, Maler, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungsbau- und Klimatechnik, Zimmermann, Metzger sowie Sport- und Fitnesskaufmann/-frau. Dabei erklärten die Gastgeber in den jeweiligen Betrieben einen Vormittag lang das jeweilige Berufsbild mit seinen Aufgaben, den Ablauf eines normalen Arbeitstages sowie die Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen.  

 

Frau Cornelia Schaller, Kontaktlehrerin der Herzog-Otto-Mittelschule Lichtenfels, und Frau Rosi Jörig, Fotografin aus Bad Staffelstein, riefen mit dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft die "Job-Rallye" ins Leben. Diese Veranstaltung sollte jungen Menschen als „Schwellenbrecher“ den Einstieg in die Berufsfindung erleichtern, den Handwerksbetrieben motivierte Nachwuchskräfte zuführen sowie das bei Schülern teils verstaubte Image von Handwerksbetrieben aufpolieren.

 

CF

 


Betriebserkundung der Umweltstation des Landkreises Lichtenfels in Weismain

Am Dienstag, den 21. Mai 2019, konnten 18 Teilnehmer auf Einladung des AK SchuleWirtschaft die Umweltstation des Landkreises Lichtenfels in Weismain erkunden.

 

Herr Michael Strohmer, Leiter der Umweltstation, stellte den Gästen die Einrichtung vor, die 1999 in Trägerschaft des Landkreises installiert wurde. Sie ist staatlich anerkannt und bietet gemäß dem Bildungsauftrag Exkursionen, Aktionen, Projekttage und Kurse zu Themen wie Nachhaltigkeit, Artenvielfalt, Klimaschutz, Energie und Ernährung an. Der Umweltstation angegliedert ist die Fachberatung für Gartenkultur und Landespflege. Zwar ist die Umweltstation kein Ausbildungsbetrieb, aber Herr Strohmer konnte den Gästen einen Überblick über verschiedene Berufsfelder in den Bereichen Naturschutz, Landnutzung, Freiraumplanung und –gestaltung sowie Umweltbildung geben.

 

Nach dem Fachvortrag von Herrn Strohmer machten sich alle auf dem Weg zum neuen Abenteuerspielplatz „Spielwienix“ am Kordiast. Mittelpunkt der ca. 7.000 qm großen Anlage ist ein Spielturm, der einem keltischen Torhaus nachempfunden ist. Den Spielplatz will die Umweltstation auch für ihre Umweltbildung nutzen, deshalb wurden dort auch eine Schutzhütte und drei einfache Übernachtungshütten errichtet. Zusätzlich zum eigentlichen Abenteuerspielplatz wurde auch ein Naturlehrpfad eingerichtet. Das Gemeinschaftsprojekt von Burgkunstadt, Altenkunstadt, Weismain und dem Landkreis Lichtenfels hat ein Investitionsvolumen von ca. 350.000 Euro.

 

Eine Einkehr zu Kaffee und Kuchen im Gasthaus Steinerne Hochzeit rundete den interessanten Nachmittag ab.

CF