Pressemitteilung anlässlich der Vorstellung des Hausaufgabenheftes

Mehr als ein praktischer Begleiter im Schulalltag

Landrat Christian Meißner (v., 1. v. r.), Herausgeber Manfred Weber (v. M.), SCHULEWIRTSCHAFT Lichtenfels Hartmut Büchner (v., 1. v. l.), Cornelia Schaller (v., 2. v. l.), Stefan Schneyer (v., 2. v. r.), SchülerInnen der 7a (HOS LIF)
Landrat Christian Meißner (v., 1. v. r.), Herausgeber Manfred Weber (v. M.), SCHULEWIRTSCHAFT Lichtenfels Hartmut Büchner (v., 1. v. l.), Cornelia Schaller (v., 2. v. l.), Stefan Schneyer (v., 2. v. r.), SchülerInnen der 7a (HOS LIF)

In diesem Jahr stellt das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Lichtenfels bereits zum 15. Mal den Schülerinnen und Schülern im Landkreis Lichtenfels ein Hausaufgabenheft zur Verfügung. Zum Schuljahresbeginn durften sich fast 1.250 Jugendliche der letzten beiden Jahrgangsstufen sämtlicher Schularten über ein kostenloses Exemplar freuen.

 

Das Hausaufgabenheft beinhaltet, neben dem schul- und hausaufgabenorientierten Kalendarium, eine Vielzahl an wissenswerten Informationen für einen erfolgversprechenden Übertritt von der Schule in das Berufsleben. Dabei finden die Schülerinnen und Schüler interessante Tipps für die erfolgreiche Bewerbung bzw. den Start in die Ausbildung. Abgerundet wird das Heft mit konkreten und aktuellen Ausbildungsangeboten von Firmen aus dem Landkreis Lichtenfels und Umgebung.

 

Insgesamt nutzten 30 heimische Unternehmen das Angebot, um sich mit ihren Inseraten bei den potenziellen Bewerbern vorzustellen und von einer Ausbildung im eigenen Betrieb zu überzeugen.

 

„Mit den unterschiedlichen Aktivitäten wie der Lichtenfelser Ausbildungsmesse und weiteren Veranstaltungsangeboten verfolgt SCHULEWIRTSCHAFT Lichtenfels das Ziel, junge Menschen beim Übertritt von der Schule ins Berufsleben zur unterstützen und so eine gute Berufsorientierung zu ermöglichen. Das Hausaufgabenheft bildet dabei eine wichtige Säule“, betont Hartmut Büchner, Vorsitzender für den Bereich Wirtschaft.

 

Landrat Christian Meißner begrüßte die erneute kostenlose Bereitstellung. Darüber hinaus dankte er dem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Lichtenfels für das langjährige Engagement. „Die Krise hat gezeigt, dass vieles verstärkt in die digitale Welt gewandert ist. Umso wichtiger ist das Hausaufgabenheft in seiner gedruckten Form als Begleiter im Schulalltag. Zudem haben sich viele Jugendliche in den vergangenen beiden Jahren teils schwergetan, den für sich passenden Berufswunsch bzw. Ausbildungsplatz zu finden. Mit einer Vielzahl an Maßnahmen wie etwa der Lichtenfelser Ausbildungsmesse wollen wir es Jugendlichen ermöglichen, genau den Ausbildungsplatz zu finden, an dem sie sich wohlfühlen. Nur so können wir dem Fachkräftemangel entschieden entgegentreten“, hob Landrat Meißner hervor.

 

Stellvertretend für alle Schulen im Landkreis Lichtenfels wurde das Hausaufgabenheft an der Herzog-Otto-Mittelschule in Lichtenfels vorgestellt. Das Hausaufgabenheft wird bereits seit dem ersten Schultag benutzt und kann perfekt im Schulalltag eingesetzt werden, bestätigen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a. Genauso wie bei den vielen anderen Heften können Hausaufgaben oder Noten übersichtlich hineingeschrieben werden. Darüber hinaus beinhaltet es viele wissenswerte Inhalte oder Spiele zum Zeitvertreib in der Pause.

 

Den Unterschied machen jedoch die hilfreichen Tipps für die Bewerbung sowie die Informationen der Ausbildungsbetriebe. Damit bekommt man weitere Eindrücke über die heimischen Firmen sowie den angebotenen Ausbildungsberufen, unterstrich eine der Schülerinnen.

 

 

Das Hausaufgabenheft wurde in Zusammenarbeit mit der cm creativ management AG aus Mainleus produziert und wird seit vielen Jahren flächendeckend in allen oberfränkischen Landkreisen eingesetzt.

 

Bild-Quelle: Landratsamt Lichtenfels / Heidi Bauer


Betriebserkundung GE additive

Additive Fertigung mit 3D-Metalldruckern

Am Mittwoch, den 21. September 2022, hatten mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Lichtenfels die Möglichkeit, hinter die Kulissen von ConceptLaser am neu gebauten Standort in Lichtenfels zu blicken.

 

Zu Beginn der Betriebserkundung haben uns die Verantwortlichen Einblick in einzelne Unternehmensbereiche von GE Additive gegeben.

 

Seit 2016 gehören die Unternehmen ConceptLaser und Arcam EBM zu GE Additive. Beide Unternehmen sind Spezialisten im Bereich der Produktion von 3D-Metalldruckern. Darüber hinaus gehört AP&C, ein Unternehmen, das sich auf die Materialproduktion spezialisiert hat, zu GE Additive. Die von AP&C gefertigten Metallpulver dienen zur Herstellung von hochwertigen Titanteilen oder anderen hochschmelzenden Legierungen.

 

ConceptLaser beschäftigt heute am in Lichtenfels etwa 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Mit anschaulichen Beispielen konnten wir uns bereits bei der Präsentation von den vielfältigen Möglichkeiten überzeugen, die mit den 3D-Metalldruckern erschaffen werden können. Zu den Kunden zählen beispielsweise Unternehmen aus der Medizin- und Dentaltechnik, der Luft- bzw. Raumfahrt, dem Werkzeugbau oder der Automobilindustrie.

 

Im Anschluss an die Präsentation wurden wir durch die Produktion geführt und konnten an einem Metalldrucker live miterleben, wie Bauteile durch das pulverbasierte Laserschmelzen gefertigt werden.

 

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen bietet GE Additive ab 2023 die Ausbildung zum Mechatroniker (m/w/d) an.

 

 

Zum Abschluss des spannenden und interessanten Nachmittages konnten weiterführende Fragen in lockerer Runde mit den fachlichen Ansprechpartnern aus Produktion und Personal vertieft werden.